Hyke entwickelt elektrische Fähren für den Pendlerverkehr in Städten. Die Schiffe agieren im Niedriggeschwindigkeitsbereich und zeichnen sich durch ihre leichte und modulare Bauweise sowie ihren energieeffizienten Betrieb aus. Sämtliche Eigenschaften der Schiffe sollen der maximalen Auslastung dienen. Dazu gehört die Möglichkeit, mit nur einmal Aufladen das Auslangen für ein vollen Tag im Pendelverkehr zu finden sowie abseits der Stoßzeiten auch den Transport von Lastenrädern, welche in der Letzte-Meile-Logistik eingesetzt werden zu ermöglichen.
Technologisch setzt Hyke auf die Hyke® SensePro & SmartSearch-Technologie, die für Situationsbewusstsein und präzise Navigation sorgt. Die Schiffe sind „autonomy-ready“ – das bedeutet, dass bereits bei der Konstruktion die Platzierung von Sensoren und deren Wirkungsfeld berücksichtigt wird, um eine spätere Automatisierung zu ermöglichen.
Weitere Informationen zu Hyke finden sie hier: https://hykeelectricferries.com
Zeabuz: Autonome Steuerungssysteme für die Schifffahrt
Zeabuz spezialisiert sich auf maritime autonome Lösungen und bietet Steuerungssysteme für Schiffe verschiedener Größen an – von Passagiershuttles bis zu Autofähren. Ein Meilenstein des Unternehmens ist die weltweit erste autonome kommerzielle Passagierfähre in Stockholm, die seit Sommer 2023 von Torghatten/Zeam betrieben wird. Auch im Bereich der Fernsteuerung kann Zeabuz bereits erfolgreiche Anwendungsfälle vorweisen.
Die Lösungen von Zeabuz umfassen:
- Sensorfusion für Situationsbewusstsein: Integration von Daten aus verschiedenen Sensoren, um die Umgebung des Schiffes zu erfassen und den Verkehr zu verfolgen.
- Autonome Navigation: Kollisionsvermeidung, Auto-Docking und automatisierte Transitfahrten.
- Schiffsbewegungssteuerung: Station-Holding, Joystick-Steuerung, Autopilot und Trackpilot.
- AutoRemoteOperations: Remote-Steuerung, Überwachung und Flottenkoordination.
Eine Besonderheit der Zeabuz-Systeme ist ihre Redundanz und Unabhängigkeit von Konnektivität. Die Systeme sind so konzipiert, dass sie auch ohne Internetverbindung funktionstüchtig agieren können. Die automatisierte Steuerung und die manuelle Steuerung nutzen zudem dasselbe Interface, sodass ein nahtloser Wechsel möglich ist.
Ziele der Technologie:
- Sicherheit und Komfort für Betreiber durch verbessertes Situationsbewusstsein und automatische Kollisionsvermeidung.
- Kosteneinsparungen durch Optimierung der Transitgeschwindigkeit und Integration mit Routenberatungssystemen.
- Remote-Überwachung und Backup-Steuerung für eine effizientere Flottenverwaltung.
Vollständig unbemannte Fähren, die remote gesteuert werden, sind zwar das langfristige Ziel, doch aktuell liegt der Fokus darauf, bestehende Crews zu entlasten oder weniger erfahrenes Personal durch Remote-Unterstützung anleiten zu können.
Weitere Informationen zu Zeabuz finden sie hier: https://www.zeabuz.com