Was wird gefördert?
Die Connecting Europe Facility (CEF) Transport 2021–2027 adressiert explizit Vorhaben, die für den Binnenmarkt, grenzüberschreitende Mobilität und Kohäsion in Europa. Automatisierte Fahrzeuge funktionieren grenzüberschreitend nur dann zuverlässig, wenn die digitale Infrastruktur (etwa in Bezug auf Datenübertragung) EU-weit harmonisiert ist.
Ziel dieser Förderausschreibung ist, den Einsatz hochautomatisierter Fahrzeuge im realen Straßenbetrieb durch gezielte Infrastrukturinvestitionen zu ermöglichen.
Reine Forschungs- und Innovationstätigkeiten sind ausgeschlossen; gefördert werden marktreife Technologien für die (Vor-)Kommerzialisierung.
Der Schwerpunkt der Ausschreibung liegt auf folgenden Aspekten:
- Aufbau von Kontrollzentren zur Fernüberwachung und -unterstützung automatisierter Fahrzeuge in anspruchsvollen Situationen
- Aufbau digitaler Infrastruktur für präzise Fahrzeugortung und Kommunikation mit der Umgebung, einschließlich Anbindung von Rettungsdiensten
- Automatische Übertragung von Fahrdaten sowie Erfassung von Unfällen und Beinaheunfällen
- Ergänzende, eng begrenzte Anpassungen der Straßeninfrastruktur, etwa die Verlängerung von Einfädelspuren.
Wer fördert?
Europäische Kommission über die Exekutivagentur CINEA im Rahmen der Connecting Europe Facility (CEF) Transport
Wer wird gefördert?
Öffentliche und private juristische Personen aus EU-Mitgliedstaaten sowie assoziierten CEF-Ländern, einzeln oder im Konsortium
Wie (viel) wird gefördert?
Zuschuss von max. 50 % der Werkskosten (max. 70 % in Gebieten äußerster Randlage); Gesamtbudget 20 Mio. €; max. 10 Mio. € pro Grant Agreement; empfohlene Mindestantragssumme 1 Mio. €.
Welche Fristen gibt es?
Einreichfrist: 06.10.2026, 17:00 Uhr (MEZ)
Laufzeit
Projektlaufzeit bis spätestens 31.12.2030