Was wird gefördert?
Städte und Gemeinden in Spanien investieren zunehmend in Smart-City-Lösungen, darunter nachhaltige Mobilität, energieeffiziente Infrastruktur, digitale Verwaltung und Plattformen für Bürgerbeteiligung. Die spanische Regierung sowie EU-Programme wie „España Digital 2026“ bieten dafür starke Unterstützung und Fördermittel.
Málaga und Sevilla sind besonders fortschrittlich in der Umsetzung von Smart-City-Initiativen. In Sevilla treibt die Stadt die Entwicklung integrierter digitaler Plattformen voran (z. B. Sensor und IoT-Netzwerke, Mobilitäts- und Umweltmanagement), in Projekte wie „eCity Sevilla“ oder „Horizonte Sevilla Inteligente“.
Deutsche Unternehmen mit Expertise in intelligenter Mobilität, Gebäudeautomation, Energieeffizienz, urbanen Datenplattformen und E-Government-Lösungen können ihr technologisches Know-how, hohe Standards und Erfahrung in Datensicherheit nutzen, um auf den spanischen Markt zuzugreifen. Start-ups und KMU aus Deutschland können an Pilotprojekten, öffentlichen Ausschreibungen und Partnerschaften mit lokalen Kommunen und Technologienetzwerken teilnehmen.
Wer fördert?
Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Wer wird gefördert?
Deutsche Unternehmen mit Firmensitz in Deutschland und Exportfähigen Produkten und/oder Dienstleistungen.
Wie (viel) wird gefördert?
Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Markterschließungsprogramm ist abhängig von der Größe des Unternehmens:
- Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigte und 2 Mio. € Umsatz pro Jahr: 250 € (netto)
- Unternehmen mit weniger als 750 Beschäftigte und 150 Mio. € Umsatz pro Jahr: 850 € (netto)
- Unternehmen mit mehr als 750 Beschäftigte und 150 Mio. € Umsatz pro Jahr: 1500 € (netto)
Welche Fristen gibt es?
Anmeldeschluss: 30. Juli 2026
Laufzeit
Die Delegationsreise findet vom 15.11.2026 bis zum 19.11.2026 statt.