Was wird gefördert?
Increasing competitiveness and resilience of multimodal freight transport and logistics for competitive supply chains
Diese Aufforderung zielt auf Innovationsmaßnahmen ab, um den multimodalen Verkehr zu stärken, die Integration von Schiene, Binnenwasserstraßen und multimodalen Daten in Logistik- und Lieferkettenlösungen zu verbessern und die Widerstandsfähigkeit des Systems zu erhöhen. Die Vorschläge sollten alle folgenden Aspekte berücksichtigen:
- Aufbauend auf Datenverwaltungsmodellen sollten interoperable Instrumente und Lösungen entwickelt werden, die in bestehende Plattformen und Lösungen integriert sind (unter Ausschöpfung des vollen Potenzials von z. B. künstlicher Intelligenz, IoT und anderen neuen Technologien) und von Verladern, Spediteuren, Frachtführern, Lagerbetreibern, Vertriebszentren, Einzelhändlern und E-Commerce-Plattformen genutzt werden, um eine Verbindung zu multimodalen Informationen (z. B. Dienstleistungen, Sichtbarkeit, voraussichtliche Ankunftszeit usw.) herzustellen.
- Erfassung und Identifizierung verfügbarer oder zu entwickelnder Datensätze, um die Integration multimodaler Lösungen in andere Lieferkettenprozesse (z. B. Informationen zu Zugfahrplänen) zu verbessern. Bewertung, wie neue Technologien (z. B. generative künstliche Intelligenz, IoT) genutzt und angewendet werden könnten, einschließlich, aber nicht beschränkt auf die Beschaffung und Verwaltung intelligenter Container (z. B. für die Echtzeitüberwachung des Frachtzustands, ETA).
- Entwicklung interoperabler Lösungen und Instrumente auf der Grundlage der geschäftlichen und technischen Anforderungen (z. B. Transportmanagementsysteme, Datenstrukturen, Datensicherheit) von Spediteuren und Verladern, um Spediteure und multimodale Betreiber dabei zu unterstützen, den Anforderungen der Verlader in Bezug auf die Bereitstellung und den Austausch von Informationen, einschließlich in Bezug auf Logistikzentren und First-/Last-Mile-Verbindungen, gerecht zu werden.
- Definition von Anwendungsfällen für den multimodalen Verkehr für innereuropäische Transportströme zwischen 500 und 1 000 km (von der First- bis zur Last-Mile-Lieferung) und kollaborative Geschäftsmodelle, um die Nachfrage im Güterverkehr auf multimodale Lösungen zu verlagern.
- Validierung, Leistungsmessung und Demonstration der vorgeschlagenen Lösungen und Konzepte in zwei großen Pilotprojekten entlang von Abschnitten der wichtigsten europäischen Güterverkehrskorridore unter Gewährleistung einer geografischen Ausgewogenheit und unter Einbeziehung verschiedener Industriezweige (z. B. der Branche für schnelllebige Konsumgüter). Die Pilotprojekte sollten in Zusammenarbeit mit den relevanten Transportunternehmen, Logistikunternehmen und Infrastrukturbetreibern durchgeführt werden.
- Bewertung und Quantifizierung der Wertschöpfung (auch in Bezug auf Nachhaltigkeit und Energieverbrauchssenkung) der vorgeschlagenen Lösungen für Verlader, multimodale Betreiber und Terminals.
- Analyse und Unterbreitung von Empfehlungen für Notfallpläne zur Bewältigung von Störungen in multimodalen Lieferketten.
- Empfehlungen zu möglichen Änderungen des bestehenden Rechtsrahmens abgeben und Initiativen vorschlagen, um bestehende Hindernisse zu beseitigen und die Einführung multimodaler Verkehrslösungen zu erleichtern, zu fördern und zu beschleunigen.
Wer fördert?
Horizon Europe
Wer wird gefördert?
Alle juristischen Personen
Wie (viel) wird gefördert?
Drei Projekte mit je bis zu 6,5 Millionen €, max. 70 % der förderbaren Kosten (100 % für gemeinnützige juristische Personen).
Welche Fristen gibt es?
Einreichfrist: 08. Oktober 2026
Laufzeit
Programmlaufzeit 2026-2027