Was wird gefördert?
Ziel dieses Cups ist die Entwicklung innovativer Lösungen für die zuverlässige Steuerung und den Datentransfer kleiner Drohnen über Satelliten in (near) real time. Gesucht werden robuste, sichere und skalierbare Technologien, die eine leistungsfähige Satellitenanbindung bei möglichst geringem Gewicht, niedrigem Energieverbrauch und geringen Kosten ermöglichen. Am Ende soll ein funktionsfähiges, robustes, miniaturisiertes und kosteneffizientes End-to-End-System, das handelsübliche Drohnen über Satelliten steuert und Daten überträgt, entwickelt und demonstriert werden.
Gesucht werden interdisziplinäre Teams mit Kompetenzen in den Bereichen Drohnentechnik, Satellitenkommunikation, Cybersecurity, Datenübertragung sowie Steuerungs- und Regelungssysteme.
Erwartete Einsatzfeld sind
- Miniaturisierte SatCom-Hardware für Kleindrohnen
- Adaptive Latenzregelung für den Drohneneinsatz
- Resiliente Missionen unabhängig von terrestrischen Kommunikationsnetzen
- Neue Anwendungsfelder in Inspektion, Rettung, Logistik und Forschung
Wer fördert?
Deutsche Raumfahrtagentur im DLR im Auftrag des Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Wer wird gefördert?
Der Cup richtet sich an die New-Space-Szene, Start-ups, kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Forschungseinrichtungen sowie etablierte Unternehmen aus der Europäischen Union. Die Bewerbung eines Verbundes aus mehreren Einrichtungen/ Unternehmen ist möglich. Dabei tritt einer der Verbundpartner als verantwortlicher Hauptansprechpartner gegenüber der RFA auf.
Wie (viel) wird gefördert?
Für jede Phase erhalten die Teilnehmenden eine finanzielle Vergütung. Diese beträgt:
- bis zu 100.000 € in Phase 1,
- bis zu 200.000 € in Phase 2 und
- bis zu 200.000 € in Phase 3.
Welche Fristen gibt es?
Bewerbungsfrist: 13. September 2026
Laufzeit
Eine Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber wird zu einem Pitch-Event am 14.10.2026 in den Räumlichkeiten des IQIB in Bad Neuenahr-Ahrweiler eingeladen. Für ausgewählte Teilnehmende beginnt anschließend die sechsmonatige Entwicklungsphase.
Nach einem erneuten Pitch-Event wird eine weitere Selektion auf Basis der Entwicklungsfortschritte und Ergebnisse durchgeführt. Dieser Vorgang wird für Phase 3 noch einmal wiederholt.