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Menschen sitzen an einem U-förmigen Tisch in einem Besprechungsraum mit großen Fenstern, eine Frau steht vor einem Bildschirm mit der Textfolie 'Thank you!'
© Lasse Pipoh, innocam.NRW

Gemeinsam für die Mobilität der Zukunft

| Lasse Pipoh, innocam.NRW

NRW, Belgien und die Niederlande stärken ihre Zusammenarbeit

Die Zukunft der Mobilität wird europäisch sein – vernetzt, autonom und grenzüberschreitend. Mit einem gemeinsamen Workshop in Eindhoven haben Partner aus Nordrhein-Westfalen, Belgien und den Niederlanden einen weiteren wichtigen Meilenstein auf diesem Weg erreicht.

Bereits Ende letzten Jahres haben Behörden, Infrastrukturbetreiber und Industrie- und Forschungsorganisationen aus den niederländischen Provinzen Limburg und Noord-Brabant (NL), Flandern (BE) und Nordrhein-Westfalen (GER) das „Commitment to Cooperation on a Cross Border Testbed for CCAM in NL-BE-NRW“ unterzeichnet. Ende Januar 2026 wurde bei einem Treffen in Leuven deutlich, welches Potenzial in einer engeren Zusammenarbeit innerhalb der CCAM-Community (Cooperative, Connected and Automated Mobility) steckt. Die dort geführten Gespräche und die gemeinsame Vision eines nahtlosen grenzüberschreitenden Erprobung autonomer Fahrzeuge bilden nun die Grundlage für den nächsten Entwicklungsschritt. 

Strategische Zusammenarbeit über Grenzen hinweg

Im Mittelpunkt des Workshops am 15. Juni 2026 in Eindhoven stand die Frage, wie die trilaterale Kooperation zwischen Nordrhein-Westfalen, Belgien und den Niederlanden gezielt vertieft werden kann. Nach einer Führung durch die Automatisierungslabore der Technischen Universität Eindhoven kamen die Projektpartner zusammen, um den nächsten Schritt einzuleiten: den Übergang von der strategischen Abstimmung zur konkreten Umsetzung.

Gemeinsame Projekte im Fokus

Unter dem Motto „Getting into Doing“ standen die Anwendungsfälle für autonome Fahrzeuge im Güter- und öffentlichen Verkehr im Mittelpunkt. Die identifizierten Use Cases wurden aktualisiert und in Form von One-Pagern beziehungsweise Projektskizzen konkretisiert. Zudem wurden Verantwortlichkeiten für die einzelnen Aktivitäten festgelegt sowie konkrete nächste Arbeitsschritte definiert. Ziel ist es, vergleichbare Use-Cases beiderseits der Grenzen zusammenzubringen und den grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch bis hin zu möglichen gemeinsamen Projekten zu forcieren. 

Das Ziel ist klar: Die Stärken der drei Regionen zu bündeln, Netzwerke auszubauen und die Einführung autonomer Mobilitätslösungen unter realen Bedingungen zu beschleunigen. Gerade grenzüberschreitende Testfelder bieten die Möglichkeit, Technologien unter unterschiedlichen regulatorischen und infrastrukturellen Bedingungen zu erproben und gleichzeitig ihre Interoperabilität sicherzustellen.

Die Ergebnisse des Workshops bilden die Grundlage für den weiteren Austausch mit der Europäischen Kommission und sollen die Sichtbarkeit der gemeinsamen Aktivitäten auf europäischer Ebene erhöhen.

Die Diskussion zeigte, dass die Regionen trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen vor ähnlichen Herausforderungen stehen und dadurch erhebliches Potenzial für einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch besteht. 

Rückenwind aus Europa

Die Initiative erhält zusätzlichen Auftrieb durch die jüngst von 18 EU-Mitgliedstaaten unterzeichnete gemeinsame Absichtserklärung zur Einrichtung großräumiger grenzüberschreitender Testumgebungen für autonome Fahrzeuge

Damit setzt Europa ein starkes Signal: Automatisierte Mobilität soll nicht in nationalen Insellösungen entwickelt werden, sondern auf einer gemeinsamen europäischen Grundlage. Zentrale Ziele sind die Harmonisierung von Verfahren, die Verbesserung der Interoperabilität sowie eine engere Abstimmung von Zulassungs- und Genehmigungsprozessen. Diese Faktoren sind entscheidend, um innovative Technologien später erfolgreich in den Markt zu bringen.

Gemeinsam Innovation ermöglichen

Die Herausforderungen der Mobilitätswende lassen sich nur im Schulterschluss bewältigen. Deshalb bringt die Zusammenarbeit Behörden, Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen. Durch gemeinsame Pilotprojekte wie die CCAM Proven Region, abgestimmte Testverfahren und den kontinuierlichen Wissenstransfer entsteht ein leistungsfähiges Innovationsökosystem für automatisierte und vernetzte Mobilität. Die Partner identifizieren in den nächsten Monaten vergleichbare Use-Cases autonomen Fahrens in den Bereichen Öffentlicher Verkehr und Logistik in den jeweiligen Regionen und streben einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch in diesen Use-Cases an.

Die Regionen Nordrhein-Westfalen, Belgien und die Niederlande verfügen bereits heute über eine starke Forschungs- und Industrielandschaft. Durch ihre Vernetzung können sie eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung und Einführung zukunftsfähiger Mobilitätslösungen in Europa einnehmen.

Ausblick

Die Zusammenarbeit zeigt, wie europäische Innovation in der Praxis entstehen kann: durch Vertrauen, gemeinsame Ziele und konkrete Umsetzungsprojekte. Die nächsten Monate werden die Partner weitere Anstrengungen unternehmen, um die definierten Prioritäten in konkrete Maßnahmen zu überführen und die Region als europäischen Leuchtturm für automatisierte Mobilität weiter zu stärken. innocam.NRW wird außerdem verstärkt in unsere Nachbarstaaten schauen und auch über dortige Projekte berichten, mit dem Belgien-Stammtisch „Shaping the future of mobility together: a Belgian view on test case design, governance and implementation“ am 30.06.2026 wurde bereits ein erster Auftakt gemacht.

Links:

Home | SmartwayZ.nl (in niederländisch)

CCAM Proving Region

Kleines Elektroauto mit geöffnetem Türflügel umgeben von mehreren Personen auf gepflastertem Platz vor Bürogebäuden.
© Lasse Pipoh, innocam.NRW

Gemeinsame Projekte im Fokus

Unter dem Motto „Getting into Doing“ standen die Anwendungsfälle für autonome Fahrzeuge im Güter- und öffentlichen Verkehr im Mittelpunkt. Die identifizierten Use Cases wurden aktualisiert und in Form von One-Pagern beziehungsweise Projektskizzen konkretisiert. Zudem wurden Verantwortlichkeiten für die einzelnen Aktivitäten festgelegt sowie konkrete nächste Arbeitsschritte definiert. Ziel ist es, vergleichbare Use-Cases beiderseits der Grenzen zusammenzubringen und den grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch bis hin zu möglichen gemeinsamen Projekten zu forcieren. 

Das Ziel ist klar: Die Stärken der drei Regionen zu bündeln, Netzwerke auszubauen und die Einführung autonomer Mobilitätslösungen unter realen Bedingungen zu beschleunigen. Gerade grenzüberschreitende Testfelder bieten die Möglichkeit, Technologien unter unterschiedlichen regulatorischen und infrastrukturellen Bedingungen zu erproben und gleichzeitig ihre Interoperabilität sicherzustellen.

Die Ergebnisse des Workshops bilden die Grundlage für den weiteren Austausch mit der Europäischen Kommission und sollen die Sichtbarkeit der gemeinsamen Aktivitäten auf europäischer Ebene erhöhen.

Die Diskussion zeigte, dass die Regionen trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen vor ähnlichen Herausforderungen stehen und dadurch erhebliches Potenzial für einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch besteht. 

Rückenwind aus Europa

Die Initiative erhält zusätzlichen Auftrieb durch die jüngst von 18 EU-Mitgliedstaaten unterzeichnete gemeinsame Absichtserklärung zur Einrichtung großräumiger grenzüberschreitender Testumgebungen für autonome Fahrzeuge

Damit setzt Europa ein starkes Signal: Automatisierte Mobilität soll nicht in nationalen Insellösungen entwickelt werden, sondern auf einer gemeinsamen europäischen Grundlage. Zentrale Ziele sind die Harmonisierung von Verfahren, die Verbesserung der Interoperabilität sowie eine engere Abstimmung von Zulassungs- und Genehmigungsprozessen. Diese Faktoren sind entscheidend, um innovative Technologien später erfolgreich in den Markt zu bringen.

Gemeinsam Innovation ermöglichen

Die Herausforderungen der Mobilitätswende lassen sich nur im Schulterschluss bewältigen. Deshalb bringt die Zusammenarbeit Behörden, Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen. Durch gemeinsame Pilotprojekte wie die CCAM Proven Region, abgestimmte Testverfahren und den kontinuierlichen Wissenstransfer entsteht ein leistungsfähiges Innovationsökosystem für automatisierte und vernetzte Mobilität. Die Partner identifizieren in den nächsten Monaten vergleichbare Use-Cases autonomen Fahrens in den Bereichen Öffentlicher Verkehr und Logistik in den jeweiligen Regionen und streben einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch in diesen Use-Cases an.

Die Regionen Nordrhein-Westfalen, Belgien und die Niederlande verfügen bereits heute über eine starke Forschungs- und Industrielandschaft. Durch ihre Vernetzung können sie eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung und Einführung zukunftsfähiger Mobilitätslösungen in Europa einnehmen.

Modell einer automatisierten Lager- oder Produktionsanlage mit mehreren weißen Containern und einem Lkw im Innenraum eines modernen Gebäudes.
© Lasse Pipoh, innocam.NRW

Ausblick

Die Zusammenarbeit zeigt, wie europäische Innovation in der Praxis entstehen kann: durch Vertrauen, gemeinsame Ziele und konkrete Umsetzungsprojekte. Die nächsten Monate werden die Partner weitere Anstrengungen unternehmen, um die definierten Prioritäten in konkrete Maßnahmen zu überführen und die Region als europäischen Leuchtturm für automatisierte Mobilität weiter zu stärken. innocam.NRW wird außerdem verstärkt in unsere Nachbarstaaten schauen und auch über dortige Projekte berichten, mit dem Belgien-Stammtisch „Shaping the future of mobility together: a Belgian view on test case design, governance and implementation“ am 30.06.2026 wurde bereits ein erster Auftakt gemacht.

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CCAM Proving Region

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Porträt von Lasse Pipoh, Leiter der Geschäftsstelle, mit dunklem, kurz geschnittenem Haar, Brille und dunklem Hemd, vor unscharfem Hintergrund.

Lasse Pipoh

Geschäftsstellenleitung +49 162 4861673